Eingetragen am 16. November 2008 in der Kategorie:
Politik, Web 2.0, rechtliches
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Nachdem ich gestern noch, wie wohl 80 Prozent aller Blogs der deutschen Blogosphäre, über die Sperrung der Domain wikipedia.de aufgrund einer einstweiligen Verfügung erwirkt durch den Linken Politiker Lutz Heilmann berichtet hatte gibt es nun einen Wandel. Laut heise Online sieht Heilmann wohl keinen Grund mehr für ein Vorgehen gegen Wikipedia, da die Inhalte inzwischen weitgehend zensiert korrigiert worden sind.
heise Online zitiert Heilmann mit den Worten:
Nachdem die falschen, ehrabschneidenden und deshalb mein Persönlichkeitsrecht verletzenden Inhalte weitgehend aus dem entsprechenden Artikel entfernt wurden, habe ich gegenüber dem Wikimedia e.V. erklärt, dass ich keine weiteren juristischen Schritte unternehmen werde und die Weiterleitung auf die Wikipedia-Inhalte unter de.wikipedia.org wieder geschaltet werden kann.”, erklärt der Abgeordnete. “Der juristische Weg hat sich dafür insoweit als problematisch erwiesen, als durch die Struktur von Wikipedia die anderen Userinnen und User in Mitleidenschafft gezogen werden. Das war nicht meine Absicht.
Zwar verzichtet Heilmann damit auf einen weiteren juristischen Kampf mit Wikimedia Deutschland, jedoch bleiben die Anzeigen gegen drei Wikipedia Autoren stehen, die die angeblich falschen Behauptungen, die ja ursprünglich vom Spiegel aufgedeckt wurden, in den Wikipedia Artikel eingetragen haben.
Wundert euch nicht das die Domain Wikipedia.de noch nicht wieder auf de.wikipedia.org weiterleitet. Zwar verzichtet Heilmann auf die die Aufrechterhaltung der einstweilige Verfügung, allerdings muss dies noch von einem Gericht bestätigt werden, vorraussichtlich wird Wikipedia als am Montag Nachmittag über wikipedia.de erreichbar sein.
Eingetragen am 15. November 2008 in der Kategorie:
Politik, Web 2.0, rechtliches
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Der Linke Politiker Lutz Heilmann hat die deutsche Startseite von Wikipedia stillgelegt. Per einstweiliger Verfügung untersagt Heilmann der Wikimedia Deutschland die Weiterleitung der Domain wikipedia.de auf wikipedia.org bzw. de.wikipedia.org. Heilmann selbst, der laut Wikipedia seine Immunität aufgrund von Drohungen gegen seinen ehemaligen Lebensgefährten verloren hat und zudem für die Stasi gearbeitet haben soll, erklärt laut heise online “Wenn die falschen Behauptungen verschwinden, werde ich die Einstweilige Verfügung sofort außer Kraft setzen”.
Wikimedia äußert sich auf wikipedia.de folgendermaßen:
Mit einstweiliger Verfügung des Landgerichts Lübeck vom 13. November 2008, erwirkt durch Lutz Heilmann, MdB (Die Linke), wird es dem Wikimedia Deutschland e.V. untersagt, “die Internetadresse wikipedia.de auf die Internetadresse de.wikipedia.org weiterzuleiten”, solange “unter der Internet-Adresse de.wikipedia.org” bestimmte Äußerungen über Lutz Heilmann vorgehalten werden. Bis auf Weiteres muss das Angebot auf wikipedia.de in seiner bisherigen Form daher eingestellt werden. Der Wikimedia Deutschland e.V. wird gegen den Beschluss Widerspruch einlegen.
Meiner Meinung nach hat sich Heilmann damit selber ins Bein geschossen. Durch diese einstweilige Verfügung hat er erst das Interesse der breiten Öffentlichkeit auf sich und den Wikipedia Eintrag und damit seine Vergangenheit (?) gelenkt. Aber da der Wikimedia Verein bisher noch gegen jede einstweilige Verfügung angekommen ist, wird auch dieser Zwischenfall nur wieder etwas mehr Spendengelder für Wikimedia Deutschland bedeuten.
Eingetragen am 10. November 2008 in der Kategorie:
Internet, Web 2.0
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kurz notiert: Xing ist schon lange kein Startup mehr und dennoch erreichte die Businessplattform einen Mitgliederzuwachs von über 50 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal. Zudem konnte der reine Gewinn verdoppelt in der gleichen Zeit verdoppelt werden. Damit hat Xing derzeit 6,5 Millionen Mitglieder, davon 500.000 zahlende Premiummitglieder. Diese Zahlen gehen aus einer aktuellen Pressemitteilung hervor.
Eingetragen am 26. September 2008 in der Kategorie:
Internet, Web 2.0
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Nun ist es soweit, Rupert Murdoch startet Myspace Music in Amerika. Wahr Apple mit seinem iTunes Store bisher beim Musikverkauf über das Internet unangefochten an der Spitze, so könnte der neue Dienst zur ernsthaften Konkurrenz werden. Schließlich unterstützen die vier größten Musikkonzerne, Sony BMG, Universal Music Group, Warner Music Group und EMI, den neuen Service.
Auf MySpace Music können Songs direkt gehört und als MP3 Datein heruntergeladen werden. Zudem können Konzertkarten und Fanartikel bestellen werden.
Nachdem sich die Musikindustrie zuletzt immer unzufriedener mit Apples Marktmacht (iTunes Store, iPods) zeigte, will man nun anscheinend aktiv gegen diese vorgehen und neue Alben zunächst exklusiv auf MySpace verkaufen, so berichtet zumindest Manager Magazin.
Meiner Meinung nach ist MySpace Music nur die logische Konsequenz einer Entwicklung die schon lange auf MySpace zu sehen war. Schließlich arbeiten viele Bands bereits mit MySpace als Marketingwerkzeug. Da ist es nur logisch, neben den Profilen der Bands und Musiker, auch deren Musik direkt auf dieser Plattform zu verkaufen. Schade ist lediglich das MySpace Music aufgrund von rechtlichen Beschränkungen vorerst nur für amerikanische Nutzer zur Verfügung steht, somit werden knapp 200 Millionen MySpace Nutzer ausgeschlossen.
Eingetragen am 31. August 2008 in der Kategorie:
Web 2.0, rechtliches
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Das englischsprachige Videoportal Veoh ist laut Cnet erfolgreich aus dem Rechtsstreit mit der Io Group hervorgegangen. In dem Rechtsstreit ging es um das unerlaubte zur Verfügung stellen von Urheberrechtlich geschütztem Videomaterial. Die Klage der Io Group wurde mit der Begründung abgewiesen, dass Veoh nicht für die von Dritten eingestellten Inhalte verantwortlich gemacht werden kann.
Die Entscheidung begründet darauf das Veoh “angemessene Vorsichtsmaßnahmen trifft, um Verstöße gegen das Urheberrecht zu verhindern“. So weißt Veoh vor dem Video Upload darauf hin das die Videos frei von Rechten dritter sein müssen. Zudem bietet Veoh die Möglichkeit urheberrechtlich geschützte Videos zu melden, im Gegensatz zu anderen Videoportalen werden Videos bei einer Meldung vorsorglich automatisch gesperrt. Bei Youtube und auch Myvideo ist es standard, dass nach einer Meldung die Videos online bleiben, bis sich ein Mitarbeiter mit der Beschwerde auseinander gesetzt hat.
Interessant ist sicherlich wie sich die das Urteil auf die Rechtssprechung im Fall der Klage von Viacom gegenüber Youtube bemerkbar machen wird …
Eingetragen am 20. August 2008 in der Kategorie:
Domains, Internet, Web 2.0
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Gestern habe ich die Domains socialscoring.de, socialscoring.com und social-scoring.com registriert. Und freue mich natürlich darüber diese “zukunftsdomains” mein eigen nennen zu dürfen. Doch was ist eigentlich Social Scoring. Angelehnt an die Begriffe Social Networking oder Social Bookmarking kommt auch der Begriff Social Scoring und das was sich dahinter verbirgt aus der Web 2.0 Ecke. Vor allem in Amerika aber auch in Deutschland gibt es eine Menge dieser so genannten Social Scoring Portale. Sie bieten die Möglichkeit andere Menschen zu bewerten. Seien es nun Lehrer wie bei Spickmich.de oder Ärzte wie bei dem ebenfalls deutschsprachigen Portal Docinsider.de. Während in Deutschland immer wieder gerichtlich gegen schlechte Bewertungen oder sogar das Portal vorgegangen wird ist dies in Amerika nicht möglich. So hat erst vor kurzem ein betrogener Ehemann die Kariere eines erfolgreichen Bankiers zerstört in dem er im Internet über so genannte Social Scoring Plattformen falsche Informationen verbreitet hat (mehr dazu bei: FTD).
Eingetragen am 8. August 2008 in der Kategorie:
Web 2.0
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Nachdem vor einigen Tagen bekannt wurde das Facebook das bekannte deutsche Netzwerk StudiVZ abgemahnt hat gab es nun den nächsten Kracher. Laut einem Ex-Manager von StudiVz gab es zuvor Übernahmegespräche zwischen Facebook und StudiVZ. Laut Internet World Business war Facebook wohl bereit ein vielfaches der von Holtzbrinck gezahlten 143 Millionen zu zahlen.
Nun stellt nicht nur die Internet World Business Vermutungen auf ob es sich bei der aktuellen Abmahnung von Facebook gegenüber StudiVZ nicht evtl. um Rache handelt oder man gar den Druck auf die Führungsriege von StudiVZ erhöhen will um so eine Übernahme zu erpressen.
Quelle: http://www.internetworld.de/home/news-single/article/facebook-wollte-studivz-kaufen-8212.html