Blogparade: Alles Werbung oder was?

Eingetragen am 21. November 2008 in der Kategorie: Gewinnspiele, Marketing Keine Kommentare »

Hey, heute nehmen ich mal wieder an einer Blogparade teil. Und zwar der von Freetagger. In der Blogparade geht es, wie der Titel schon vermuten lässt, um Werbung. Und zwar sowohl Offline- als auch Onlinewerbung.

Zu gewinnen gibt es ein Buch und Werbeplätze auf versch. Blogs. Wer genaueres über die Parade und die Gewinne erfahren will guckt am besten einfach mal bei Freetagger vorbei.

Meine Antworten auf Freetagger seine Fragen gibt es ab hier:

Werbung - allgemein:

Nimmst du Werbung überhaupt noch wahr?

Ja, sicherlich. Allerdings vergesse ich sowohl Werbung im Fernsehen als auch im Internet wieder sehr schnell.

Schaust du Fernsehwerbung, oder schaltest du lieber um?

Wenn ich alleine Fernsehen gucke schalte ich meistens um. Wenn zu zweit oder mit mehreren Freunden Fernsehen guckt (soll ja auch mal vorkommen), kann man sich in den Werbepausen ja sehr gut unterhalten.

Welche Fernsehwerbung fällt dir gerade spontan ein. Warum diese?

Ganz ehrlich? Keine. Ich habe zwar nach kurzem nachdenken die ein oder andere Werbung im Kopf aber dazu fehlt mir jetzt das Produkt.

Hast du schon mal bei einem Werbesender (QVC etc.) eingekauft?

Nein. Ich habe noch nicht mal einen gesehen, außer vielleicht bei Switch, Kalkoffe oder fernsehkritik.tv.

Welche Werbeform (TV, Radiom, Mundpropaganda …) ist die effektivste?

Es gibt doch einige Studien die Beweisen das Empfehlungsmarketing immer noch sehr effektiv ist, obwohl die Raten hier auch langsam aber sich zurück gehen. Ich persönlich prüfe Angebote immer erst und vergleiche, schließlich wissen auch meine Freunde nicht alles.

Wie sollte Werbung sein, damit du auf das Produkt aufmerksam wirst?

Wie wichtig ist die Meinung deiner Freunde über ein Produkt das du kaufen möchtest?

Wichtig, aber nicht entscheidend. Wenn ich mir absolut sicher bin das dieses Produkt dem entspricht was ich haben möchte, ich zumindest etwas Ahnung auf dem Gebiet habe und es vorher im Internet ausgiebig verglichen habe dann würde ich auch gegen den Rat eines Freundes kaufen. Wenn mein Freund allerdings, im Gegensatz zu mir, ein AS auf dem Gebiet ist, warum sollte ich dann nicht auf ihn hören?

Internetwerbung - Für Web-Surfer:

Welche Werbeform ist für dich nervtötend (Layer, Adsense, Eselohren…)?

Ganz eindeutig die Layer. Alles andere kann man übersehen, aber Layer die man oft erst nicht wegklicken kann, den Content überschatten und wenn man sie schließen will neue Fenster öffnen sind der ultimative Grund eine Website über das rote X im Browser ganz schnell zu verlassen.

Welche Werbform stört dich am geringsten?

Werbung die zum Thema der Website passt und nicht aufdringlich wirkt. So wie zum Beispiel die meisten Adsense Anzeigen oder themenspezifische Werbeanzeigen vom Sponsor (bei Blogs z.B.). Das ist dann Werbung die ich wahrnehme und wo ich auch gerne mal klicke.

Setzt du Werbeblocker wie AdBlock ein?

Ich blocke Grundsätzlich PopUps mit dem eingebauten PopUp Blocker von Opera. Ansonsten haben die meisten Seiten die ich Besuche keine Layer.

Klickst du auf Google Adsense Anzeigen, wenn sie interessant sind, oder bist du Banner-blind und überliest die Anzeigen?

Ich würde schon sagen das ich vieles inzwischen überlese, aber wenn eine Anzeige doch mal ins Auge fällt und einen für mich möglicherweise interessantes Produkt verspricht, dann klicke ich auch mal.

Empfindest du eine Webseite, die Layer einsetzt, unseriös?

Allgemein würde ich sagen: Ja, wobei ich damit nicht sagen will das die Firma hinter der Website unseriös ist. Ich denke einfach das eine Website die Layer einsetzt davon ausgeht das der Besucher nicht wiederkommt, was den logischen Schluss zulässt das die Website keinen qualitativ hochwertigen Content bietet.

Internetwerbung - Für Webmaster:

Ist dein Theme, Design, Template für Werbeanzeigen optimiert?

Nein, ich habe ja derzeit auch nur ein Eselsohr eingebaut, das sich allerdings noch nicht wirklich rentiert hat.

Welches Werbeformat ist deiner Meinung nach das Klickstärkste?

Ich denke das die Layer eine sehr starke Klickrate hat, allerdings auch da viele beim versuch den Layer zu schließen ausversehen die entsprechend beworbene Seite öffnen.

Webseiten, Blogs oder Foren - Wo sind die höchsten Klickraten zu erwarten?

Ich würde hier eindeutig von Websites ausgehen, schließlich sind bei Blogs und Foren ein Großteil der Besucher Stammbesucher die am Anfang sicherlich auch nochmal auf die Werbung klicken, mit der Zeit für die Werbung aber blind werden. Bei Websites hat man immer neue Besucher, die die Website und die Werbung noch nicht kennen und sich eher zum klicken verleiten lassen als Stammuser.

Mit welchem Anbieter verdienst du das meiste Geld. (Adsense, Linklift, Direktvermarktung)?

Adsense. Wobei ich derzeit einige andere Anbieter ausprobiere, bisher konnte mich aber noch kein Anbieter wirklich überzeugen.

Machst du Werbung für deine Online-Projekte?

Versteht man auch Suchmaschinenoptimierung unter Werbung? Dann ja. Ansonsten habe ich bisher nur selten Anzeigen geschaltet. Natürlich stellt man neue Websites in seinen Stammforen vor. Aber da hier vermutlich das schalten von Anzeigen gemeint ist kann ich verneinen. Ich habe zwar mal Werbung in Nutzerprofilen von ICQ Nutzer gebucht, aber die Reaktionen waren quasi nicht vorhanden.

Wie Alice den Aufenthalt im Internet produktiver macht

Eingetragen am 11. Oktober 2008 in der Kategorie: Internet, Marketing Keine Kommentare »

Als ich eben einem Link aus dem Consultdomain gefolgt bin bin ich nicht, wie erwartet auf der Seite ichliebees.de von McDonalds gelandet, sondern auf dieser Seite von Alice. Was war also passiert? Beim genaueren hinsehen kann man erkennen das der Link anstatt des Punktes (.) vor der Endung ein Sternchen (*) hatte. Noch letzte Woche wurde mir bei einem solchen Fehler eine Fehlerseite von Opera angezeigt, warum lande ich also heute auf einer mit Werbung zugekleisterten Seite von Alice auf der man mir unten, selbstlos wie man ist, die Möglichkeit gibt die Firmeneigene Suchmaschine von AOL zu nutzen?

Unten auf der Seite, wo ich eigentlich das nicht vorhandene Impressum erwartet hätte, finde ich schließlich den Textlink: Möchten Sie mehr über diese Seite erfahren? Klicken Sie bitte hier.” Auf der folgenden Seite finde ich dann eine Erklärung warum man diese Seiten einblendet: Die eben angezeigte Suchergebnisseite bieten wir Ihnen an, um Ihren Aufenthalt im Internet produktiver zu machen. Aha, dann waren die Werbeanzeigen also Suchergebnisse, oder wie darf ich das verstehen? Und auch hier finde ich kein Impressum. Wer den netten Service von Alice jedoch nicht länger in Anspruch nehmen möchte, der kann auf einen weiteren Link klicken und landet schließlich hier. Und wenn ich jetzt noch wüsste wie meine Kundencenter Login Daten oder die Antwort auf die Geheimfrage lauten würde könnte ich den Service nicht nur theoretisch abschalten.

Befreiphone

Eingetragen am 9. September 2008 in der Kategorie: Gewinnspiele, Marketing 14 Kommentare »

Heute möchte ich über das Iphone Befreiphone bloggen und damit zum einen die Suchmaschinenoptimierung meines Blogs überprüfen,  zum anderen auf Platz eins bei Google landen und damit ein Befreiphone Iphone im Wert von über 1000 Euro gewinnen.

Warum Befreiphone?  Laut Aussage des Sponsors ist das zu gewinnende Befreiphone Iphone Vertragsfrei, wird also ohne einen teuren T-home Vertrag verlost. Dies wird anscheinend möglich gemacht durch den Import aus anderen EU-Ländern in denen das Befreiphone Iphone auch ohne exkl. Vertragspartner vertrieben wird. Somit kann man ein Vertragsbefreites Iphone - eben ein Befreiphone verlosen bzw. gewinnen.

Das Befreiphone gewinnt übrigens derjenige der am 17.09 mit seiner Seite bzw. seinem Artikel unter dem Suchwort Befreiphone bei Google ganz vorne steht.

Also Jungs, wünscht mir Glück.

Empfehlungsmarketing …

Eingetragen am 25. August 2008 in der Kategorie: Marketing 1 Kommentar »

Wenn es um Kaufentscheidungen geht, so hören die meisten Menschen eher auf den Rat eines befreundeten Kollegen oder Bekannten. Einen Ratschlag eines professionellen Verkäufers nehmen wesentlich weniger Menschen an. Der Empfehler aus dem privaten Umfeld genießt sozusagen einen Vertrauensbonus! Die Empfehlungen von Freunden wirken wesentlich glaubwürdiger und neutraler als die Produkthinweise vom geschulten Verkaufspersonal.
Derzeit wird das Empfehlungsmarketing von etlichen Firmen als bereicherndes Element für den Marketing-Mix erkannt. Aber viele Unternehmen betreten hierbei neues Terrain und wissen nicht so recht, wie sich Kunden als Botschafter der eigenen Marke, quasi als Verkäufer der eigenen Produkte effizient einsetzen lassen. Denn die entscheidende Frage beim Empfehlungsmarketing lautet: „Wie mache ich meine Kunden zu Top-Verkäufern meiner Angebote und Services?

Empfehlungsmarketing erweist sich nur dann als sinnvolles Element im Marketing-Mix eines Unternehmens, wenn das Empfehlungsgeschäft systematisch entwickelt wird und wenn man sowohl auf Offline-Empfehlungen (Mund-zu-Mund) setzt als auch Online-Empfehlungsmarketing (Maus-zu-Maus) betreibt. Daneben unterscheidet man im Rahmen des Empfehlungsmarketings aktive und passive Empfehler. Passive Empfehler warten, bis sie bei passender Gelegenheit gefragt werden. Aktive Empfehler ergreifen von sich aus die Initiative und gehen auf die Menschen in Ihrem privaten Netzwerk zu.
Wie man modernes Empfehlungsmarketing sinnvoll als Instrument für die weitere Kundenansprache und –gewinnung einsetzen und sowohl Bestands- als auch Neukunden als aktive Empfehler nutzen kann, kann man derzeit beim deutschen Mobilfunkriesen T-Mobile beobachten. Ein neues Online-Empfehlungsprogramm belohnt dabei sowohl T-Mobile-Kunden als auch alle anderen Internetnutzer: Wer auf der T-Mobile-Website ein bestimmtes Produkt empfehlen möchte findet unter dem jeweiligen Produkt einen Link und kann einfach eine Empfehlungsmail an einen Freund oder Bekannten schicken. Entschließt sich derjenige dann für einen Kauf, so bekommt der Empfehler eine Provision. Das erstaunliche an der T-Mobile-Empfehlungskampagne ist die tatsächliche Höhe der Provisionen. So sind dem Unternehmen manche Empfehlungen bis zu 100,- Euro wert.
Bleibt abzuwarten wie sich das Empfehlungsmarketing weiterentwickeln wird. Fest steht, dass sehr viele Menschen in der heutigen Zeit vor allen Dingen all denen vertrauen, die ihnen nahe stehen. Und fest steht auch, dass auf der Empfehler-Seite nichts attraktiver ist als geldwerte Vorteile. Somit könnten zukünftig die so genannten Empfehler eine wichtige Rolle im Business-Alltag spielen.

Gastbeitrag von: Martin Nerad M.A. Kommunikationswissenschaftler

Rücken als Werbefläche

Eingetragen am 19. Juli 2008 in der Kategorie: Marketing Keine Kommentare »

Für 60 Euro gehe ich einen Nachmittag mit eurer Website auf dem Rücken in ein örtliches Freibad.

Genau das bietet bietet ein User im Webmasterpark.net an. Doch welche Zielgruppe findet man in einem Freibad vor und für wen lohnt sich eine solche Werbung?

Soweit ich mich erinnern kann trifft man in Freibädern vor allem zwei Zielgruppen.  Zum einen die Eltern und zum anderen Kinder und Jugendliche. Das beginnt bei den 6 und endet bei 20 Jährigen. Doch für welche Seiten könnte man Jugendliche interessieren und sie dazu bringen sich eine Internet Adresse den ganzen Tag lang zu merken und Abends auch noch in die Adresszeile des Browsers einzugeben? Ich denke, dass der Ansatz Werbung für eine Internetseite auf diesem Wege zu machen sicherlich der falsche ist. Schließlich muss die Domain kurz sein und dennoch ausdrücken worum es geh, denn ein Rücken bietet nun mal nicht viel Platz für Erklärungen oder Slogans.

Alternativ wäre es sicherlich eine gelungene Guerilla Marketing Aktion wenn hunderte von Jugendlichen mit der gleichen Werbung auf dem Rücken in verschiedene Freibäder schickt. Hier wäre sicherlich neben dem direkten Effekt das sich andere Freibad Besucher die Internetseite bzw. die beworbene Marke merken auch der Effekt gegeben das die großen Medien darüber berichten.  Das hat schließlich auch bei SchülerVZ geklappt. Die haben ja auch einfach ein paar Schulen mit Ihren pinken Zetteln zu gekleistert und haben sich daraufhin in den Hauptnachrichten, diversen Zeitungen und Blogs wiedergefunden.

In eine etwas andere Richtung ging eine Guerilla Marketing Aktion von Abercrombie & Fitch. Diese platzierten bei einer Rede von Barrack Obama drei junge Herren mit T-Shirts ihrer Marke hinter Obama. Die Werbung an sich hat die Firma nichts gekostet und dennoch hat sie halb Amerika gesehen.

Bildquelle: guerilla-marketing.com