Eingetragen am 26. November 2008 in der Kategorie:
Google und Co, Internet, Medien
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Youtube konvertiert immer mehr zum Fernsehersatz. Erst wird bekannt das man in Zukunft versch. Fernseh- und Kinoformate kostenlos auf Youtube anbieten will, dann überträgt Youtube verschiedene Konzerte Live und nun bietet Youtube die Videos standardmäßig im 16:9 Format an, zudem wurde bereits vor einiger Zeit eine Funktion eingeführt mit der Nutzer mit einer hohen Bandbreite die Videos in besserer Qualität sehen können. Alles in allem scheint Google Youtube also zum Fernsehersatz um zubauen und somit die Reichweite und die Einnahmemöglichkeiten zu erweitern.
Eingetragen am 17. November 2008 in der Kategorie:
Google und Co, Internet, Medien
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Erst Google, jetzt Microsoft. Wie ich gerade auf manager-magazin.de gelesen habe bietet Microsoft seit kurzem mit dem Dienst MSN Movies einen Dienst zum kostenlosen schauen von Filmen an. Die Filme sind, wie auch bei Youtube geplant, kostenlos und ohne Registrierung zu sehen und werden durch Werbung finanziert. Diese wird laut manager-magazin.de alle 10 Minuten eingeblendet. Die Filmauswahl für Deutschland bietet derzeit 100 Filme, hauptsächlich aus den späten 90ern, darunter auch Top Filme wie Blade, Good Will Hunting oder Supermann. Ansonsten schaut aber auch das Programm von Microsoft nicht besser aus als Googles, allerdings bietet Microsoft MSN Movie auch in Europa und nicht wie Google nur in Amerika an.
Es hat mich ehrlich gesagt schon überrascht das Microsoft in einem Gebiet schneller war als Google, dass hätte ich den Jungs von MSN nicht zugetraut, bisher hat Microsoft meist nur reagiert, während Google agiert hat. Neben dem früheren Start ist der größte Vorteil Microsofts gegenüber Google sicherlich, das länderübergreifende Angebot.
Eingetragen am 10. November 2008 in der Kategorie:
Internet, Medien
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Habe ich heute Mittag noch von Verhandlungen gesprochen, so steht jetzt fest das MGM und Youtube einen Kooperationsvertrag abgeschlossen haben, das berichten zumindest mehrere Nachrichtenagenturen und Branchenportale. MGM wird in Zukunft verschiedene Sendungen und Filme aus Ihrem Programm kostenlos auf Youtube zum streamen zur Verfügung stellen und wird dafür von Youtube an den Werbeeinnahmen, die durch die Werbung in den Videos erzielt werden, beteiligt.
Als bekanntestes Programm wird die Serie “American Gladiators” in Zukunft auf Youtube zu sehen sein. Andere Filme kommen auch eher etwas veraltet daher. Top Filme werden wohl nur in Ausschnitten zu sehen sein. Die James Bond Filme sind beispielsweise nicht Teil des Abkommens.
Eingetragen am 5. November 2008 in der Kategorie:
Medien
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Bereits 2001 behauptete Gert Scobel in seinem Kommentar „Fernsehen für Idioten“ in der Zeitung „ Die Zeit“, dass das deutsche Fernsehen zu wenig Bildung bietet und gerade die öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten ihrem Bildungsauftrag nicht nachkommen. Er vergleicht das Fernsehen sogar mit einer Waschmaschine. Doch steht es um das deutsche Fernsehen wirklich so schlimm?
Inzwischen hat die ARD reagiert, so könnte man meinen und hat mit „Das Quiz mir Jörg Pilawa“, ganz wie im Text angeraten, ebenfalls eine entsprechende Multiple Choice Quizsendung ins Programm aufgenommen. Allerdings läuft diese Show an einem weit aus weniger prominenten Sendeplatz. Nämlich um 19:20 Uhr, also zu einer Zeit wo viele Berufstätige noch arbeiten oder gerade erst nach Hause kommen.
Ein ähnliches Phänomen kann man bei den Sendezeiten der Tagesschau beobachten. Zwar ist es lobenswert das die ARD die Tagesschau gleich sechs mal am Tag sendet, diese Anzahl wird jedoch dadurch entwertet das die Nachrichtensendung nur tagsüber, nicht jedoch zur besten Sendezeit, also nach 20:15 Uhr gesendet wird.
Auch andere Bildungsprogramme der öffentlich rechtlichen leiden unter einer unpopulären Platzierung im Programm der ARD. So hat der ehemalige Programmdirektor der ARD Günther Struve beispielsweise jegliche Politmagazine im ARD Programm bereits 2005 auf eine halbe Stunde heruntergestutzt, andere sind komplett aus dem Programm genommen worden oder werden zu unmöglichen Sendezeiten ausgestrahlt. So läuft beispielsweise die Politshow „Aufgemerkt! Pelzig unterhält sich“ erst um Mitternacht, eine Zeit zu der viele bereits schlafen.
Doch die öffentlich-rechtlichen sind an den Rundfunkstaatsvertrag gebunden und müssen versuchen ihrem Bildungsauftrag gerecht zu werden, dies versuchen sie mit Themensendern wie „ARD extra“ als Politik und Wirtschaftssender, „ARD plus“ als Verbrauchersender oder auch „ZDF Doku“. Der Haken an der Sache ist das nur die wenigsten diese Sender überhaupt kennen, da kaum eine Fernsehzeitung diese in ihr Programm aufgenommen hat, zudem findet die automatische Sendersuchfunktion der meisten Fernseher diese Sender nicht. Somit kommen die öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten dem Bildungsauftrag nicht nach. Auch wenn sie technisch gesehen ein entsprechendes Angebot zur Verfügung stellen.
Doch Günther Struve, der bereits erwähnte ehemalige Programmdirektor der ARD, brachte nicht nur eine Kürzung der Politik und Wirtschaftsmagazine durch, er wollte es besser machen als seine Vorgänger und ein Mehrheitsfernsehen gestalten.
Mit Telenovelas wie „Sturm der Liebe“, „verbotene Liebe“, „in aller Freundschaft“ und Kriminalserien wie „die Anwälte“ bietet die ARD auch dem jungen Publikum etwas und ist inzwischen zum Marktführer geworden. Doch die Wirklichkeit sieht anders aus. Zwar bietet die ARD mit diesen Programmen Unterhaltung, jedoch ist sie damit bei weitem nicht der Sender für alle Zielgruppen. Die meisten der genannten Telenovelas wurden ursprünglich für die privaten Sender produziert und nach kurzem wegen zu geringer Quoten abgesetzt, gleiches gilt auch für die die Serie „die Anwälte“ die letztes Jahr noch auf RTL lief und dort abgesetzt wurde. Diese Serien hat die ARD gekauft um damit auch ein jüngeres Publikum zu erreichen. Doch wenn das junge Publikum diese Serien bei den privaten abgelehnt hat, warum sollte es sie dann jetzt auf einem anderen Sender gucken, den sie in der Fernsehzeitschrift vermutlich meist sogar überlesen? Und auch wenn die ARD Marktführer ist kann sie ihrem Motto als „Mehrheitsfernsehen“ nicht getreu werden. Schließlich fehlt ihnen gerade die für Werbung interessante Zielgruppe der 14-49jährigen. Lediglich die ganz jungen schauen am Wochenende das Vormittagsprogramm. Der Rest des Programms ist sowohl bei der ARD als auch bei ZDF auf das ältere Publikum ausgelegt. Denn keiner kann mir erzählen das Jugendliche Filme wie „Herzdamen“, „Familie Dr. Kleist“ oder „Rosa Rot“ gucken, die selbst in sehr unkritischen Internet-Fernsehprogrammzeitschriften lediglich 2 von 5 Sternen bekommen.
In der Addition aller Punkte dieser Argumentation, die im Endeffekt zwar etwas ARD lastig geworden ist, jedoch genauso auf das ZDF anwendbar wäre, komme ich für mich zu dem Schluss das öffentlich-rechtlichen zwar in manchen Punkten durchaus, wenn auch nicht mit aller Kraft versuchen ihrem Bildungsauftrag nachzukommen, diesen jedoch nicht erfüllen können. Besonders der Versuch als absolutes Mehrheitsfernsehen durch zugehen und jede Zuschauergruppe unter einen Hut zu bekommen, lässt gerade die ARD im Bezug auf die Erfüllung des Bildungsauftrags schlecht aussehen..
Eingetragen am 13. Oktober 2008 in der Kategorie:
Internet, Medien
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Die ProSiebenSat.1 Media Ag hat mit 67,6 Prozent die Mehrheit des deutschen Social News Portals webnews.de übernommen. Zudem sicherte sich das Unternehmen die Option webnews.de zu einem späteren Zeitpunkt komplett zu übernehmen. Die restlichen Anteile werden weiterhin von Holtzbrinck Ventures gehalten.
Hintergrund: Die Holtzbrinck Verlagsgruppe und die ProSiebenSat.1 Media Ag beteiligen sich über verschiedene Tochtergesellschaften an vielen bekannten deutschen Internetportalen.
Zur Holtzbrinck Verlagsgruppe gehören unter anderem bekannte Internetportale und Unternehmen wie StudiVZ, my-hammer.de, parship.de, gameduell.de, audible.de, allesklar.com, abacho.de buecher.de, welt.de, gutefrage.net, immowelt.de, karriere.de, markt.de, netdoktor.de, reise.de, stellenanzeigen.de, toptarif.de und zoomer.de sowie für Webmaster interessante Seiten wie golem.de und deutsche-startups.de. Zudem gehört die BV Deutsche Zeitungsholding zum Unternehmen. Diese gibt unteranderem die Berliner Zeitung, die Hamburger Morgenpost und die Internetzeitung netzeitung.de heraus. Des weiteren hält die Holtzbrinck Gruppe Anteile an der Verlagsgruppe Handelsblatt, welche die bekannten Zeitschriften Handelsblatt und Wirtschaftswoche heraus gibt.
Zur ProSiebenSat.1 Media Ag gehören unter anderem die Internetportale lokalisten.de, myvideo.de, billiger.de, wer-weis-was.de und maxedome.de.
Eingetragen am 19. August 2008 in der Kategorie:
Medien
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Wie jetzt die Seite horizont.net berichtete plant die WDR Mediagroup offenbar ein kostenpflichtiges Video On Demand Portal. So sollen alle Inhalte an denen der WDR Rechte habe nach 7 Tagen aus der Mediathek entfernt und in das kostenpflichtige VoD Portal eingefügt werden. Wer also einen Beitrag des WDR nach mehr als einer Woche noch einmal sehen möchte müsste nun dafür bezahlen. Zwar bieten schon die ProSiebenSat.1 Media AG und auch die RTL interactive GmbH mit Maxdome und RTLnow einen solchen kostenpflichtigen Service an, allerdings stellt sich sicherlich nicht nur mir die Frage warum wir für Öffentlich finanzierte Inhalte nun auch noch im nachhinein zahlen sollen. Und schon taucht wieder die Frage auf wozu es die öffentlich-rechtlichen Sender eigentlich noch gibt bzw. ob diese überhaupt noch sinnvoll sind, denn wozu sind die GEZ Gebühren da wenn doch kein Unterschied zwischen den öffentlich-rechtlichen und den privaten Sendeanstalten vorhanden ist. Ironischer Weise zitierte horizont.net den Geschäftsführer der WDR Mediagroup Michael Loeb mit diesen Worten:
Je relevanter wir sind, desto schwieriger ist es, uns abzuschaffen
Doch erregt nicht genau dieses Verhalten den Unmut der Wiedersacher?
Quelle: http://www.horizont.net/aktuell/medien/pages/protected/WDR-Mediagroup-plant-On-Demand-Portal_78266.html
Eingetragen am 12. August 2008 in der Kategorie:
Internet, Medien
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Seit heute strahlt heise online in einem neuen und erfrischend sortiertem neuen Gewand.
hier geht zu offizielen Presseerklärung: heise online Presseerklärung
Eingetragen am 1. August 2008 in der Kategorie:
Medien, Politik, rechtliches
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der US Amerikanische Präsidentschaftkandidat McCain, der sich in seinem Wahlkampf für einen besseren Urheberrechtsschutz einsetzt, hat erst kürzlich ein ganz großes Fettnäpfchen gefunden und ist auch prompt mit beiden Füßen reingetreten. So war bei einem neuen Wahlkampfspott in welchem die Objektivität vieler Journalisten die sich öffentlich zu Obama bekennen in Frage gestellt worden war der Song “Can’t Take My Eyes off you” eingespielt worden. Leider hat man vorher vergessen die Rechte am Song zu erwerben, und so zog der Rechteinhaber Warner Music an der Notbremse des virtuellen McCain Zuges. Der Clip wurde zwischenzeitlich nicht mehr im Fernsehen gespielt und bei Youtube gelöscht. Inzwischen läuft der Spot mit dem Namen “Obama Love” mit einem geänderten Musiktrack wieder im Fernsehen. Den Original Clip findet ihr unteranderem noch auf LiveLeak.
Quelle: http://blog.newsweek.com/blogs/stumper/archive/2008/07/28/mccain-s-musical-woes.aspx
Eingetragen am 1. August 2008 in der Kategorie:
Internet, Medien
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Laut einem aktuellen Spiegel Online Bericht fordern britische Politiker eine Sende- bzw. Onlinezeit für Erotikangebote im Internet. So soll, wie es derzeit schon im Free-TV standard ist, “jugendgefährdendes Material” erst ab einer bestimmten Uhrzeit für die Internetnutzer verfügbar sein.
Spiegel Online schreibt dazu:
Manche Politiker haben eine niedliche Vorstellung vom Internet
Meiner Meinung nach ist diese Vorstellung nicht nur niedlich sondern komplett falsch. Denn was macht das Internet denn aus? Was ist der Grundgedanke dieser Art von Kommunikation und Berichterstattung? Ist es nicht die Möglichkeit Daten abzurufen wann der Nutzer es möchte. Frei nach dem Motto von Maxdome “Alles zu meiner Zeit”.