Eingetragen am 19. Dezember 2008 in der Kategorie:
Kurioses, rechtliches
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Wie ich gerade im Radio gehört habe ist der letzte Woche bekannt gewordene Datenklauskandal bei weitem nicht so weit reichend wie zu nächst befürchtet, sondern viel mehr und vor allem einfach lustig. Hintergrund des augenscheinlichen Datenklaus bei dem mehrere zehntausende Kreditkartendaten inkl. Pin an die Frankfurter Rundschau geschickt wurden ist ein peinlicher Vorfall bei einem Kurierdienst. Anscheinend hatte ein Dienstleister der Berliner Landesbank die Daten per Kurier an zurück an die Landesbank geschickt. Von 6 verschickten Paketen kamen aber nur 5 an. Was war passiert? Ganz einfach. 2 Fahrer des beauftragen Kurierdienstes hatten unterwegs Hunger und verspeisten einen, ebenfalls auszuliefernden Christstollen, der an die Frankfurter Rundschau adressiert war, um diesen Christstollen-Raub zu vertuschen, klebten sie den Adress-Aufkleber des Christstollen einfach auf eines der 6 Pakete für die Berliner Landesbank.
Somit können alle Kreditkarten Inhaber einer Kreditkarte der Berliner Landesbank, von Amazon oder vom ADAC aufatmen. Und nein, das ist kein Scherz und so lustig es auf den ersten Blick erscheint, so bedenklich ist es auf den zweiten. Denn man muss bedenken das die Berliner Landesbank sicherlich nicht als einziges Unternehmen Kuriere zum Versand von vertraulichen Daten verwendet und evtl. auch nicht die einzige Band ist die diese Daten nicht verschlüsselt. Na dann gute Nacht …
Eingetragen am 13. Dezember 2008 in der Kategorie:
rechtliches
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Erneut erschüttert ein Datenklauskandal Deutschland. Laut Angaben der “Frankfurter Rundschau” sind der Berliner Landesbank zehntausende Kreditkartendaten gestohlen worden. Zu den sehr detaillierten Angaben gehört unteranderem auch die jeweiligen PIN Codes. Damit können die Diebe nun theoretisch sämtlche Kreditkartenkonten der Berliner Landesbank bis zum Kreditrahmen leergeräumt werden. Verantwortlich für das Datenleck ist anscheinend der Dienstleister AtosWorldline der für die Berliner Landesbank die Abrechnungen erstellt.
Lesbar sind Vor- und Nachname der Kunden, Adresse, Kreditkartennummer, Kontonummer und jede einzelne Bezahl-Aktion mit dazugehörigem Betrag. Auch Auslandsbuchungen, Rücküberweisungen und die kompletten Zahlungsabwicklungen zwischen Firmen und Banken sind nachvollziehbar. Die Daten stammen aus diesem Jahr, viele Auflistungen bilden die Einkäufe der Kunden im August 2008 ab.
Betroffen sind übrigens alle die eine Kreditkarte der Berliner Landesbank oder eine Karte vom Internethändler Amazon oder vom ADAC nutzen. Kurios dabei ist das die Daten auf so genannten Mikrofiches gespeichert wurden, diese Technik ist inzwischen total veraltet und entspricht wohl auch nicht den aktuellen Sicherheitsvorschriften.
Wenn man sowas hört kann man immer wieder einfach nur den Kopf schütteln. Wie kann es in einem High Tech Land passieren, dass solch wichtige Daten so wenig geschützt werden, gerade wo doch inzwischen jeder die Gefahr erkannt haben sollte. Da fällt einem wirklich nicht mehr viel ein.
Eingetragen am 24. Oktober 2008 in der Kategorie:
Gewinnspiele, Internet
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Alle die nicht regelmäßig im Webmasterpark.net unterwegs sind und sich nun über meinen Beitrag “Kleindatenhaltung: Datenschützer schlagen Alarm” (zurecht) gewundert haben, möchte ich an dieser Stelle aufklären. Hintergrund ist ein vom Webmasterpark veranstalteter SEO-Wettbewerb. Auch wenn der Gewinn lediglich 200 Euro beträgt habe ich mich entschlossen an diesem Wettbewerb teilzunehmen.
Und siehe da: Während ich mich bis gestern mit Oliver um den ersten Platz gestritten habe, stehe ich nun alleine oben, da Oliver es geschafft hat sich hochkant aus dem Index zu katapultieren. Auf den Plätzen zwei, drei und vier folgen bei Google zunächst favoriten.de, Webnews und Mister Wong.
Ich wünsche allen Teilnehmern noch viel Spaß, aber mir den ersten Platz :D Der Wettbewerb läuft übrigens noch bis zum 17.11.2008.
Eingetragen am 23. August 2008 in der Kategorie:
Allgemein
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Wie bereits letzte Woche bekannt wurde hat Apple ein Backdoor Programm standertmäßig in die neuen IPhones Integriert. Doch wo bleibt die Kritik? Wo bleibt der Aufschrei der Massen oder gar der Boykott? Während Datenschützer Microsoft wegen ähnlichen Vergehen als “Microschuft” bezeichnet wird passiert Apple nichts. Während Microsoft sich lediglich über das Nutzerverhalten informiert kann Apple es sogar direkt beeinflussen. Ausgerechnet Apple als Gegenteil des Bösen Microsoft setzt nun solche Nutzerfeindlichen Funktionen um und ein. Und doch bleibt das Bild von Apple als Anti-Microsoft bestehen. Doch woran liegt es? Sicherlich nicht nur an der Versicherung von Apple Front-Mann Steve Jobs laut dem das Backdoor Programm lediglich dazu diene “schädliche Programme deinstallieren zu können”. Doch wer entscheidet letztendlich welche Programme Böse sind? Frei nach dem Motto: “Who watch the Watchman?“
Eingetragen am 11. August 2008 in der Kategorie:
Internet
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Wie heute auf golem zu lesen war können die Yahoo Nutzer in Zukunft die personalisierte Werbung manuell für ihr Profil ausschalten. Anscheinend will Yahoo damit einer Untersuchung des US-Kongress vorbeugen. Die neue Funktion soll ab Ende August 2008 zur Verfügung stehen.
Doch haben die Datenschützer die eine Einstellung dieser Werbung und der damit verbundenen Auslesung und Analyse der Nutzerdaten unterbinden wollten ihr Ziel vermutlich nicht erreicht. Schließlich ist die Option nur manuell einstellbar und, wer sagt uns das die Daten nicht trotzdem ausgelesen und analysiert werden und vielleicht später auch benutzt werden?
Yahoo vs. Google: Mit diesem freiwilligen Schritt grenzt sich Yahoo ganz offen von den Google Methoden ab. Den während Google’s Erfolg auf der personalisierten und an den Nutzer angepassten Werbung liegt und man bei Google sowieso alles speichert schlägt Yahoo nun eine radikal andere Richtung ein und versucht eigene Wege zu gehen und vielleicht auf diesem Weg aus dem Schatten des großen Suchmaschinen-Bruders hervor zu treten.
Die offizielle Presseerklärunggibt es übrigens hier: Yahoo Presseerklärung
Quelle: http://www.golem.de/0808/61634.html