Eingetragen am 11. Oktober 2008 in der Kategorie:
Internet, Marketing
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Als ich eben einem Link aus dem Consultdomain gefolgt bin bin ich nicht, wie erwartet auf der Seite ichliebees.de von McDonalds gelandet, sondern auf dieser Seite von Alice. Was war also passiert? Beim genaueren hinsehen kann man erkennen das der Link anstatt des Punktes (.) vor der Endung ein Sternchen (*) hatte. Noch letzte Woche wurde mir bei einem solchen Fehler eine Fehlerseite von Opera angezeigt, warum lande ich also heute auf einer mit Werbung zugekleisterten Seite von Alice auf der man mir unten, selbstlos wie man ist, die Möglichkeit gibt die Firmeneigene Suchmaschine von AOL zu nutzen?
Unten auf der Seite, wo ich eigentlich das nicht vorhandene Impressum erwartet hätte, finde ich schließlich den Textlink: “Möchten Sie mehr über diese Seite erfahren? Klicken Sie bitte hier.” Auf der folgenden Seite finde ich dann eine Erklärung warum man diese Seiten einblendet: “Die eben angezeigte Suchergebnisseite bieten wir Ihnen an, um Ihren Aufenthalt im Internet produktiver zu machen.“ Aha, dann waren die Werbeanzeigen also Suchergebnisse, oder wie darf ich das verstehen? Und auch hier finde ich kein Impressum. Wer den netten Service von Alice jedoch nicht länger in Anspruch nehmen möchte, der kann auf einen weiteren Link klicken und landet schließlich hier. Und wenn ich jetzt noch wüsste wie meine Kundencenter Login Daten oder die Antwort auf die Geheimfrage lauten würde könnte ich den Service nicht nur theoretisch abschalten.
Eingetragen am 10. Oktober 2008 in der Kategorie:
Internet, rechtliches
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Wie die Online Ausgabe der Washington Post bereits am Mittwoch berichtete sollen auf Anordnung eines Berufungsgerichts von Kentucky über 140 Domains beschlagnahmt worden sein. Unter allen Domains waren in Amerika verbotene Inhalte veröffentlicht worden, das kuriose und erschreckende dabei ist das es sich um internationale und ausländische Domains handelte und auch die Betreiber der Angebote nicht unter US-Recht standen. Unter die beschlagnahmten Adressen fallen laut Washington Post auch bekannte Adressen wie FullTiltPoker.com.
Zwar muss gesagt sein das in diesem Fall die DNS Anbieter der jeweiligen Seiten amerikanischen Recht unterstehen, dennoch ist es nicht ausgeschlossen das sich auch die obersten Stellen wie die Icann dem Urteil beugen würden. Notfalls könnte auch einfach die Löschung der DNS Einträge auf den amerikanischen DNS Servern der IANA befohlen werden. Es gibt also immer Mittel und Wege Seiten aus dem Internet zu verbannen, selbst wenn man gegen die eigentlichen Betreiber nicht vorgehen kann und diese nur in einem Land eine Straftat begehen.
Da stellt sich mir doch die Frage ob unsere Bundesregierung jetzt einfach so Seiten die gegen den deutschen Jugendschutz verstoßen, wie zum Beispiel Youporn, vom Netz nehmen lassen könnte. Oder die Chinesen Ihre Gegner nicht nur aus Suchmaschinen sondern gleich aus dem ganzen Netz werfen könnte?
Schon erschreckend was ein einzelnes Gericht oder Land auf Grundlage national herrschender Gesetze international ausrichten kann …