Rücken als Werbefläche
Posted by netdynamic | Posted in Allgemein | Posted on 19-07-2008
Tags:freibad, freibäder, guerilla marketing, Marketing, rücken, werbung auf rücken
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Für 60 Euro gehe ich einen Nachmittag mit eurer Website auf dem Rücken in ein örtliches Freibad.
Genau das bietet bietet ein User im Webmasterpark.net an. Doch welche Zielgruppe findet man in einem Freibad vor und für wen lohnt sich eine solche Werbung?
Soweit ich mich erinnern kann trifft man in Freibädern vor allem zwei Zielgruppen. Zum einen die Eltern und zum anderen Kinder und Jugendliche. Das beginnt bei den 6 und endet bei 20 Jährigen. Doch für welche Seiten könnte man Jugendliche interessieren und sie dazu bringen sich eine Internet Adresse den ganzen Tag lang zu merken und Abends auch noch in die Adresszeile des Browsers einzugeben? Ich denke, dass der Ansatz Werbung für eine Internetseite auf diesem Wege zu machen sicherlich der falsche ist. Schließlich muss die Domain kurz sein und dennoch ausdrücken worum es geh, denn ein Rücken bietet nun mal nicht viel Platz für Erklärungen oder Slogans.
Alternativ wäre es sicherlich eine gelungene Guerilla Marketing Aktion wenn hunderte von Jugendlichen mit der gleichen Werbung auf dem Rücken in verschiedene Freibäder schickt. Hier wäre sicherlich neben dem direkten Effekt das sich andere Freibad Besucher die Internetseite bzw. die beworbene Marke merken auch der Effekt gegeben das die großen Medien darüber berichten. Das hat schließlich auch bei SchülerVZ geklappt. Die haben ja auch einfach ein paar Schulen mit Ihren pinken Zetteln zu gekleistert und haben sich daraufhin in den Hauptnachrichten, diversen Zeitungen und Blogs wiedergefunden.
In eine etwas andere Richtung ging eine Guerilla Marketing Aktion von Abercrombie & Fitch. Diese platzierten bei einer Rede von Barrack Obama drei junge Herren mit T-Shirts ihrer Marke hinter Obama. Die Werbung an sich hat die Firma nichts gekostet und dennoch hat sie halb Amerika gesehen.
Bildquelle: guerilla-marketing.com





