Porto: 1 Cent pro E-Mail ab Sommer 2010 Wie heute aus den Nachrichten hervorging wird es ab Sommer 2010 pro E-Mail ein Porto von einem (1 Cent) Cent zu geben. Dies zumindest plant die Bundesregierung. Diverse Radiosender wie Radio Hamburg, Hit...
SEO Campixx 20k0 - just another recap Das war sie nun, die zweite und im übrigen meine erste SEO-Campixx. Damit habe ich statistisch gesehen an 50% der coolsten SEO Veranstaltungen der letzten Jahre teilgenommen. Ich möchte meinen Rückblick...
Die Wahrheit über die deutsche Urheberrechtslobby Folgenden Text habe ich bei meetinx.de gefunden. Ursprungsquelle ist 1stmachine.soup.io.
“Du kaufst dir einen PC und zahlst dafür Urheberrechtsabgabe, weil du damit kopieren könntest. Dafür hat die...
FloatingCast: Jeff Hayzlett & iFranz stellen die Kodak... Montag Abend fand die Promotion Veranstaltung "FloatingCast" von Kodak statt. Hier wurde unter anderem die neue Digicam Zi8 vorgestellt. Dabei war neben 20 Bloggern, Fotografen und Podcastern auch Jeffrey...
Studie: Welche Nation nutzt Social Networks am meisten? Das amerikanische Marktforschungsunternemen ComScore hat eine neue Studie zum Thema Online Networking veröffentlicht. In der Studie beantwortet das Unternehmen die Frage welche Nation durchschnittlich...
Ich möchte heute die Möglichkeit nutzen und euch einen Video-Podcast vorstellen den ich bei iTunes bereits seit 2 Jahren abonniert habe und bei dem ich mich immer schon auf die neuste Ausgabe freue. Es handelt sich um fernsehkritik.tv Podcast. Dieser setzt sich, wie der Name schon sagt, kritisch mit dem deutschsprachigen Fernsehprogramm auseinander.
Warum ich euch den Podcast gerade jetzt vorstelle?
Ganz einfach. In der aktuellen Ausgabe wird der Wahlkampf im Fernsehen und die ungleichen Chancen der Parteien thematisiert. Eine große Rolle in diesem Beitrag spielt die von den traditionellen Medien oftmals benachteiligte Piratenpartei.
Wer möchte kann sich den Beitrag über die ungleiche Behandlung der Parteien im Fernsehen oder auch die ganze Ausgabe von fernsehkritik.tv auf youtube bzw. unter fernsehkritk.tv anschauen.
Bei so vielen Meldungen zu den ersten Quartalszahlen bietet sich ein solcher Artikel einfach an. Zu den absoluten Gewinnern gehört, neben Apple, wie immer Google. Im Vergleich zum Vorjahr stieg der Umsatz um über 10 Prozent, verlor aber um 3 Prozent im Vergleich zum 4 Quartal 2008. Dennoch konnte Google bei einem Umsatz von 5,51 Milliarden US-Dollar den Gewinn steigern. Doch der wahre Gewinner ist Apple. Das Unternehmen konnte seinen Gewinn um sagenhafte 15 Prozent auf 1,21 Milliarden US-Dollar steigern. Und übertraf damit die Erwartungen der Experten.
Aber wo Gewinner sind, gibt es auch immer Verlierer. Es ist schon länger bekannt das es für Ebay nicht mehr so richtig rund läuft, aber mit so einem Ergebnis hätte vor einem Jahr wohl noch keiner gerechnet. Der Gewinn des Online Auktionshauses sackte um ganze 22 Prozent weg und liegt bei 357 Millionen US-Dollar. John Donahoe, seines Zeichens Chef bei Ebay, gab der schwierigen gesamtwirtschaftlichen Lage die Schuld. Dabei könnte man doch darauf tippen, das gerade in einer wirtschaftlich angespannten Situation viele versuchen nicht mehr benötigte Dinge noch zu Geld zu machen oder das ein oder andere Schnäppchen zu machen. Ebenfalls zu den Verlierern gehört der PC Zubehör Hersteller Logitech. Im Gegensatz zu Ebay, wo man ja “lediglich” einen Gewinnrückgang zu beklagen hat, hat Logitech einen satten Verlust von 35 Millionen US-Dollar gemacht.
Auch im ewigen Kampf der Medienmogule gab es diese Woche Gewinner und Verlierer. So vergibt die Telekom ihre Rechte zur Übertragung der Bundesliga im Internet nicht wie bisher an Premiere sondern an das DSF. Damit gab die Telekom Murdoch der durch sein Medienunternehmen News Corp. an Premiere beteiligt ist einen Fauxpas und holte gleichzeitig Leo Kirch wieder ins Boot. Leo Kirch ist derzeit maßgeblicher Anteilseigner des Mutterkonzerns vom DSF.
Das T-Mobile zu den aktuellen Verlierern gehört braucht wohl nicht extra erwähnt zu werden. Der Ausfall des Netzes war für das Mobilfunkunternehmen wohl der Reinfall schlecht hin. Zu den Gewinnern gehören auf jeden Fall die Kunden dievom Ausfall nicht so hart getroffen wurden, sie können sich freuen, alle am kommenden Sonntag versendeten SMS gehen auf’s Haus. Für die T-Mobile Kunden die auf Ihr Handy angewiesen sind wird dies allerdings nur ein kleiner Trost sein.
Wenn ich mir die hiesige Tageszeitung durchlese kann ich vom vielfach diskutierten Qualitätsjournalismus der Printmedien nicht viel festestellen. Artikel mit überregionalen Themen sind einfach per copy & paste eingefügte Agentur Meldungen. Nicht verwunderlich bei einer Regionalzeitung, schlimm ist nur das die Qualität dieser kurzen Agenturmeldungen noch das beste ist was die Zeitung zu bieten hat. Bei regionalen Themen, Artikeln zu regionalen Veranstaltungen und allen anderen von den Zeitungseigenen-Journalisten bekommt jemand der sich nur etwas mit der Materie auskennt das blanke Entsetzen. So erhalten interessante Artikel unpassende Titel ohne Aussagewert. So trägt zum Beispiel ein kurzer Artikel im Pinneberger Tageblatt in der Ausgabe vom 11.04 diesen Jahres den vielsagenden Titel “Sperrvermerk aufgehoben” nun weiß der Nutzer zwar das ein Sperrvermerk aufgehoben wurde, das Thema des Artikels kennt er aber noch nicht.
Ein “interessanter Artikel” durch den ich erst wieder auf unsere hiesige Tageszeitung aufmerksam wurde beschäftigt sich mit der Anzahl vergebener Internetadressen in Schleswig-Holstein und stellt fest das im Kreis Pinneberg die meisten Domains auf jeden Einwohner kommen. Nämlich 180 Domains auf 1000 Einwohner. Auch wenn der Titel das Thema nicht auf den Punkt bringt, so birgt er zumindest keine falschen Aussagen. So lautet der Titel “Spitzenplatz im Internet” <– Doch wer hat denn nun einen Spitzelplatz und in welcher Disziplin? Weiter geht es beim Untertitel “Pinneberg: Bürger mit eigenen www-Seiten” Meinem Deutschlehrer würde bei diesem Satzbau vermutlich kalt den Rücken runter laufen. Doch wer sich das Thema, nämlich die Anzahl der vergebenen Domains, ins Gedächtnis ruft merkt schnell das der Lehrer bei einem Schulaufsatz hier “Thema verfehlt” an den Rand schreiben würde. Denn sicherlich sind die Pinneberger nicht die einzigen die eigene Websites haben und das sicherlich auch nichts neues ist. Zudem geht es in dem Artikel doch auch gar nicht um Websites, sondern um Internetadressen. Das es dabei auch nur um .de Domains handeltund diese Daten aus dem Vorjahr stammen wird nur am Ende des Artikels kurz erwähnt. Der erste Abschnitt beschäftigt sich komplett mit einer veralteten Homepage die zuletzt Anfang 2007 aktualisiert wurde, mit Frames realisiert wurde und mehrere Autobilder und ein Bild einer Katze zeigt. Diese wird in dem Zeitungsartikel auch noch ausführlich beschrieben. Das ist nicht nur irrelevant sondern auch strikt am Thema vorbei. Allerdings lässt ein Satz im letzten Absatz des Artikels mich nochmal grinsen, “Wer also etwas auf sich hält, so scheint es, muss im Internet mit einer eigenen Seite vertreten sein.”, denn wer etwas auf sich hält der ist nicht mit einer solch veralteten Seite im Netz unterwegs. : D
Den Artikel findet man natürlich auch im Internet auf der Seite des Pinneberger Tageblatt. Dem Autor Herr Klink möchte ich nur nochmals raten seine Artikel nicht mit, mehr oder weniger, gefährlichem Halbwissen zu füllen. Denn eine Domain ist einfach keine Website, wie es im Artikel immer wieder heißt.
So, da ich jetzt nicht mehr die Zeit und Lust habe gibt es jetzt hier keine zwei Artikel mehr, sondern nur zwei Links.
Google hat ein neues Tag zur Bekämpfung von Duplicate Content eingeführt. Nähere Informationen gibt es bei Thomas Zeithaml und auf Seodeluxe.
Google verabschiedet sich nach dem Bereich der Zeitungswerbung auch aus dem Bereich der Radiowerbung. Damit verläst Google den Bereich den man 2006 noch als Zukunftsgeschäft benannte. Somit ist Google im Bereich der traditionellen Medien nur noch im Bereich der Fernsehwerbung vertreten. Weitere Infos dazu gibt es bei Sören und beim Manager Magazin.
Heute Abend läuft das Staffelfinale der siebten Popstars Staffel, um gleich eins vorweg zu nehmen, ich möchte hier nicht nach Traffic huren, wie Sören es nennt. Nein, vielmehr möchte ich euch auf eine sehr geschickte Marketingidee aufmerksam machen. Wer zuletzt ab und an Prosieben geguckt hat, dem wird aufgefallen sein das immer wieder verschiedene Kandidaten die Zuschauer dazu auffordern ihre CD zu kaufen. Der Hintergrund ist laut Wikipedia wohl der das bereits 3 Bandmitglieder feststehen und nun im Staffelfinale von Popstars das letzte Mitglied für die Band Queensberry gesucht wird. Wie bei Deutschland sucht den Superstar müssen auch bei Popstars die Zuschauer entscheiden wer in die Band kommt. Dabei gibt es einen entscheidenden Unterschied zu den bekannten Castingshows, neben dem Telefonvoting am Ende der Show gibt es eine weiteres Kriterium. Und zwar haben alle drei verbleibenden Kandidatinnen mit den drei bereits feststehenden Bandmitgliedern eine CD aufgenommen, welche bereits am 12.12 veröffentlicht wurde. Neben den Zuschaueranrufen werden also auch die Verkaufszahlen der CDs für die Auswahl des vierten Bandmitglieds verantwortlich sein. Wer also begeisterter Popstars-Gucker ist und seinen Favoriten hat, der kann seinen Liebling nicht nur durch Anrufe während des Televotings in die Band bringen, sondern ihn zusätzlich noch durch den Kauf der CD unterstützen. So einfach lässt sich also doppelt Geld aus einer Castingshow ziehen die ihre besten Zeiten vermutlich auch hinter sich hat, immerhin wurde das TV-Format in allen anderen Ländern bereits abgesetzt. Aber nun gut, ich hoffe der Text war einigermaßen verständlich. Euch ein schönes Wochenende.
Erst Sat.1 jetzt Yahoo Deutschland. Die Medienwelt schließt Niederlassungen und zieht nach München. Doch worum geht es hier? Ganz einfach: Der Medienwelt und insbesondere den beiden besagten Unternehmen geht es derzeit nicht gut. Stellen müssen abgebaut werden, doch Entlassungen gehen einher mit Abfindungen und die kosten bekanntermaßen Geld, Geld das die Unternehmen nicht ausgeben wollen haben. Daher zwingt man die Mitarbeiter, durch einen Umzug, einfach dazu selbst zu kündigen. So erregt man keinerlei kritische Berichterstattung durch andere Medien, aufgrund von betriebsbedingten Kündigungen. Da Yahoo Deutschland zudem keinerlei Mittarbeiterzahlen bekanntgibt kann man nicht mal nachvollziehen wie viele Mitarbeiter somit indirekt gekündigt werden. So geht es eben auch.
Hintergrund: Wie ich gerade bei golem gelesen habe schließt Yahoo Deutschland zwei Niederlassungen und zieht komplett nach München um. Gleiches war vor wenigen Wochen bei Sat.1 zu beobachten.
Youtube konvertiert immer mehr zum Fernsehersatz. Erst wird bekannt das man in Zukunft versch. Fernseh- und Kinoformate kostenlos auf Youtube anbieten will, dann überträgt Youtube verschiedene Konzerte Live und nun bietet Youtube die Videos standardmäßig im 16:9 Format an, zudem wurde bereits vor einiger Zeit eine Funktion eingeführt mit der Nutzer mit einer hohen Bandbreite die Videos in besserer Qualität sehen können. Alles in allem scheint Google Youtube also zum Fernsehersatz um zubauen und somit die Reichweite und die Einnahmemöglichkeiten zu erweitern.
Erst Google, jetzt Microsoft. Wie ich gerade auf manager-magazin.de gelesen habe bietet Microsoft seit kurzem mit dem Dienst MSN Movies einen Dienst zum kostenlosen schauen von Filmen an. Die Filme sind, wie auch bei Youtube geplant, kostenlos und ohne Registrierung zu sehen und werden durch Werbung finanziert. Diese wird laut manager-magazin.de alle 10 Minuten eingeblendet. Die Filmauswahl für Deutschland bietet derzeit 100 Filme, hauptsächlich aus den späten 90ern, darunter auch Top Filme wie Blade, Good Will Hunting oder Supermann. Ansonsten schaut aber auch das Programm von Microsoft nicht besser aus als Googles, allerdings bietet Microsoft MSN Movie auch in Europa und nicht wie Google nur in Amerika an.
Es hat mich ehrlich gesagt schon überrascht das Microsoft in einem Gebiet schneller war als Google, dass hätte ich den Jungs von MSN nicht zugetraut, bisher hat Microsoft meist nur reagiert, während Google agiert hat. Neben dem früheren Start ist der größte Vorteil Microsofts gegenüber Google sicherlich, das länderübergreifende Angebot.
Habe ich heute Mittag noch von Verhandlungen gesprochen, so steht jetzt fest das MGM und Youtube einen Kooperationsvertrag abgeschlossen haben, das berichten zumindest mehrere Nachrichtenagenturen und Branchenportale. MGM wird in Zukunft verschiedene Sendungen und Filme aus Ihrem Programm kostenlos auf Youtube zum streamen zur Verfügung stellen und wird dafür von Youtube an den Werbeeinnahmen, die durch die Werbung in den Videos erzielt werden, beteiligt.
Als bekanntestes Programm wird die Serie “American Gladiators” in Zukunft auf Youtube zu sehen sein. Andere Filme kommen auch eher etwas veraltet daher. Top Filme werden wohl nur in Ausschnitten zu sehen sein. Die James Bond Filme sind beispielsweise nicht Teil des Abkommens.
Bereits 2001 behauptete Gert Scobel in seinem Kommentar „Fernsehen für Idioten“ in der Zeitung „ Die Zeit“, dass das deutsche Fernsehen zu wenig Bildung bietet und gerade die öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten ihrem Bildungsauftrag nicht nachkommen. Er vergleicht das Fernsehen sogar mit einer Waschmaschine. Doch steht es um das deutsche Fernsehen wirklich so schlimm?
Inzwischen hat die ARD reagiert, so könnte man meinen und hat mit „Das Quiz mir Jörg Pilawa“, ganz wie im Text angeraten, ebenfalls eine entsprechende Multiple Choice Quizsendung ins Programm aufgenommen. Allerdings läuft diese Show an einem weit aus weniger prominenten Sendeplatz. Nämlich um 19:20 Uhr, also zu einer Zeit wo viele Berufstätige noch arbeiten oder gerade erst nach Hause kommen.
Ein ähnliches Phänomen kann man bei den Sendezeiten der Tagesschau beobachten. Zwar ist es lobenswert das die ARD die Tagesschau gleich sechs mal am Tag sendet, diese Anzahl wird jedoch dadurch entwertet das die Nachrichtensendung nur tagsüber, nicht jedoch zur besten Sendezeit, also nach 20:15 Uhr gesendet wird.
Auch andere Bildungsprogramme der öffentlich rechtlichen leiden unter einer unpopulären Platzierung im Programm der ARD. So hat der ehemalige Programmdirektor der ARD Günther Struve beispielsweise jegliche Politmagazine im ARD Programm bereits 2005 auf eine halbe Stunde heruntergestutzt, andere sind komplett aus dem Programm genommen worden oder werden zu unmöglichen Sendezeiten ausgestrahlt. So läuft beispielsweise die Politshow „Aufgemerkt! Pelzig unterhält sich“ erst um Mitternacht, eine Zeit zu der viele bereits schlafen.
Doch die öffentlich-rechtlichen sind an den Rundfunkstaatsvertrag gebunden und müssen versuchen ihrem Bildungsauftrag gerecht zu werden, dies versuchen sie mit Themensendern wie „ARD extra“ als Politik und Wirtschaftssender, „ARD plus“ als Verbrauchersender oder auch „ZDF Doku“. Der Haken an der Sache ist das nur die wenigsten diese Sender überhaupt kennen, da kaum eine Fernsehzeitung diese in ihr Programm aufgenommen hat, zudem findet die automatische Sendersuchfunktion der meisten Fernseher diese Sender nicht. Somit kommen die öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten dem Bildungsauftrag nicht nach. Auch wenn sie technisch gesehen ein entsprechendes Angebot zur Verfügung stellen.
Doch Günther Struve, der bereits erwähnte ehemalige Programmdirektor der ARD, brachte nicht nur eine Kürzung der Politik und Wirtschaftsmagazine durch, er wollte es besser machen als seine Vorgänger und ein Mehrheitsfernsehen gestalten.
Mit Telenovelas wie „Sturm der Liebe“, „verbotene Liebe“, „in aller Freundschaft“ und Kriminalserien wie „die Anwälte“ bietet die ARD auch dem jungen Publikum etwas und ist inzwischen zum Marktführer geworden. Doch die Wirklichkeit sieht anders aus. Zwar bietet die ARD mit diesen Programmen Unterhaltung, jedoch ist sie damit bei weitem nicht der Sender für alle Zielgruppen. Die meisten der genannten Telenovelas wurden ursprünglich für die privaten Sender produziert und nach kurzem wegen zu geringer Quoten abgesetzt, gleiches gilt auch für die die Serie „die Anwälte“ die letztes Jahr noch auf RTL lief und dort abgesetzt wurde. Diese Serien hat die ARD gekauft um damit auch ein jüngeres Publikum zu erreichen. Doch wenn das junge Publikum diese Serien bei den privaten abgelehnt hat, warum sollte es sie dann jetzt auf einem anderen Sender gucken, den sie in der Fernsehzeitschrift vermutlich meist sogar überlesen? Und auch wenn die ARD Marktführer ist kann sie ihrem Motto als „Mehrheitsfernsehen“ nicht getreu werden. Schließlich fehlt ihnen gerade die für Werbung interessante Zielgruppe der 14-49jährigen. Lediglich die ganz jungen schauen am Wochenende das Vormittagsprogramm. Der Rest des Programms ist sowohl bei der ARD als auch bei ZDF auf das ältere Publikum ausgelegt. Denn keiner kann mir erzählen das Jugendliche Filme wie „Herzdamen“, „Familie Dr. Kleist“ oder „Rosa Rot“ gucken, die selbst in sehr unkritischen Internet-Fernsehprogrammzeitschriften lediglich 2 von 5 Sternen bekommen.
In der Addition aller Punkte dieser Argumentation, die im Endeffekt zwar etwas ARD lastig geworden ist, jedoch genauso auf das ZDF anwendbar wäre, komme ich für mich zu dem Schluss das öffentlich-rechtlichen zwar in manchen Punkten durchaus, wenn auch nicht mit aller Kraft versuchen ihrem Bildungsauftrag nachzukommen, diesen jedoch nicht erfüllen können. Besonders der Versuch als absolutes Mehrheitsfernsehen durch zugehen und jede Zuschauergruppe unter einen Hut zu bekommen, lässt gerade die ARD im Bezug auf die Erfüllung des Bildungsauftrags schlecht aussehen..